PFLEGEKONZEPT

Das Angebot des Pflegedienstes AVYTA richtet sich grundsätzlich an alle Menschen im Frankfurter Stadtgebiet.

 

Unsere Sprechzeiten in der Woche sind von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.

 

Die 24-Stunden Erreichbarkeit an allen 7 Tagen der Woche ist durch eine Anrufweiterschaltung auf das Handy der diensthabenden Pflegefachkraft gesichert.

 

Wir sind rund um die Uhr für unsere Patienten erreichbar, und um das zu gewährleisten gibt es eine Rufweiterleitung über eine einheitliche Telefonnummer.

Personalstruktur

Die fachliche Aufsicht und Anleitung von Pflegepersonal ist durch die ständige unmittelbare Anwesenheit oder Erreichbarkeit einer Pflegefachkraft gesichert. Sie unterstützt die Pflegekräfte in Notfallsituationen, bei den Dienstübergaben oder ist Ansprechpartner bei pflege fachlichen Fragen.

 

 

Angehörige

Angehörige sowie Bezugspersonen ist ein sehr wichtiger Basispunkt um das Wohlergehen der Patienten zu fördern.

 

Die Familienangehörigen sind jedoch häufig großen Belastungen ausgesetzt und benötigen fachkompetente Unterstützung, die wir ihnen gerne auch in Form von Beratung und gewünschten Schulungen anbieten.

 

Wir sind auch bestrebt die Angehörigen mehr in den Pflegeprozess einzubinden um die Bindung weiter zu fördern.

 

 

Pflegemodell

Grundlage des pflegerischen Handelns in unserer Einrichtung ist das „Modell der Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens“ nach Monika Krohwinkel.

 

Die verschiedene Pflegemodelle beruhen auf der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und seiner Grundbedürfnisse im Falle von Krankheit und Pflegebedürftigkeit.

 

Wir arbeiten nach dem Pflegemodell von Frau Prof. Monika Krohwinkel, da dieses Modell die „Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des täglichen Lebens“ umfasst.

 

Die AEDL geben den Pflegemitarbeitern eine Orientierungshilfe für die Einschätzung der Pflegesituation. Wurde das Problem anhand der AEDL erkannt und eingeschätzt, können die Pflegemitarbeiter, unter Einbeziehung der Bedürfnisse und Fähigkeiten des pflegebedürftigen Patienten, den Hilfebedarf planen und festlegen. Das bedeutet für unsere Patienten, dass wir den Schwerpunkt auf Unabhängigkeit legen und sie darin unterstützen, wieder selbständig zu werden.

 

Die AEDL (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens)

 

 

In der nachfolgenden Tabelle sind die AEDL von Monika Krohwinkel dargestellt:

 

  • Kommunizieren können
  • Sich bewegen können
  • Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können
  • Essen und Trinken können
  • Ausscheiden können
  • Sich pflegen können
  • Sich kleiden können
  • Ruhen, schlafen und sich entspannen können
  • Sich beschäftigen lernen und sich entwickeln können
  • Sich als Mann oder Frau fühlen und sich verhalten können
  • Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
  • Soziale Beziehungen und Bereiche sichern und gestalten können
  • Existenziellen Erfahrungen umgehen können
  • Unser primäres Pflegeziel ist die Unterstützung des pflegebedürftigen Menschen bei der Erhaltung oder dem Wiedererlangen von Unabhängigkeit und Wohl-befinden. Diese Ansätze sollen sich in unserer täglichen Arbeit wieder finden.

 

 

 

Pflegeprozess

Die dem Pflegeprozess handelt es sich um eine Sammlung und Analyse von Problemen, Ressourcen und Fähigkeiten sowie der Festlegung der Ziele.

 

Des Erstgespräches, welches durch die verantwortliche Pflegefachkraft geführt wird, dient der Gewinnung alle relevanten Informationen, auf der Basis die Probleme und Ressourcen des pflegebedürftigen Patienten, anhand des Pflegemodells nach Monika Krohwinkel, erfasst werden, unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten.

 

Die Pflegefachkraft ist für den gesamten Pflegeprozess verantwortlich.

 

 

Die Informationssammlung setzt sich wie folgt zusammen:

 

  • Biografie
  • Anamnese (Eigenanamnese / Fremdanamnese)
  • Arztberichte und Krankenhausberichte
  • Überleitungsbogen

 

 

 

Das Pflegeprozessmodell nach Krohwinkel ist in vier Phasen gegliedert, die einen individuellen Problemlösung und Beziehungsprozess ermöglichen.

 

a) Phase: Erhebung → Pflegeanamnese

 

b) Phase: Planung → Pflegeziel und Maßnahmen

 

c) Phase: Durchführung → Umsetzung der Pflegeplanung

 

d) Phase: Auswertung → Evaluation

 

 

 

Erhebung

Die Probleme, Ressourcen und Fähigkeiten werden hinterfragt und in Zusammenhang mit den Symptomen und Ursachen in der Pflegeplanung dokumentiert.

 

 

Planung

Die Pflegeziele werden für den Patienten in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten geplant und von der Pflegefachkraft in der Pflegeplanung und im Pflegebericht festgehalten.

 

 

Durchführung

Nach der Festlegung der Tätigkeiten und Pflegeziele erbringen die Pflegemitarbeiter die geplanten Maßnahmen.

 

Die Pflegefachkräfte sind für die Steuerung des Pflegeprozesses verantwortlich, die Pflegemaßnahmen müssen sich in der Pflegeplanung, dem Pflegebericht und dem Leistungsnachweis widerspiegeln.

 

 

Evaluation

Die Evaluation der Pflegeplanung und somit des Pflegeprozesses bezieht sich in erster Linie auf die Pflegeziele, wenn sich hier Änderungen ergeben, muss die gesamte Pflegeplanung des Patienten geändert werden. Bleiben die Pflegeziele jedoch so wie sie geplant wurden, werden die Ziele lediglich mit einem neuen Datum versehen und weiterhin beobachtet.

 

Die Verantwortliche Pflegefachkraft führt bei jedem Patienten in regelmäßigen Abständen eine Pflegevisite durch. Hier werden die von den Pflegekräften durchgeführten Leistungen überprüft und kontrolliert. Zudem wird die geplante Pflege ausgewertet (Evaluation), es werden die Pflegeziele überprüft, nach Gründen gesucht, warum diese evtl. nicht erreicht wurden.

 

Die Pflegevisite dient der fachlichen Überprüfung der Pflege und der Überprüfung der gesamten Dokumentation bei unseren Patienten, ihrer Zufriedenheit mit unserem Pflegedienst, der Sauberkeit des Umfeldes und der Wohnung sowie der Überprüfung des körperlichen Zustandes des Patienten.

 

 

Fallbesprechungen

Fallbesprechungen dienen der Sicherstellung der Pflegeprozessevaluation und finden in regelmäßigen in den Teambesprechungen statt.

 

Damit soll die regelmäßigen Erfassung und Analyse der Pflegesituation der Patienten gewährleistet werden und alle Mitarbeiter stärker in den Pflegeprozess eingebunden.

 

 

Das Konzept ist Grundlage für unser Handeln, welches wir entsprechend der Entwicklung des Unternehmens weiter ausbauen, überprüfen und bedarfsgerecht anpassen.

 

Die erzielten Einigungen sollen maßgeblich für alle Mitarbeiter dieser Einrichtung gelten, um ein gute fundiertes Gerüst für das Unternehmen und die Patienten zu gewährleisten.

 

 

Wir sind auch bestrebt die Angehörigen mehr in den Pflegeprozess einzubinden um die Bindung weiter zu fördern.

 

 

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